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Häufige Fragen

Antworten, bevor du fragen musst

Hier findest du die Fragen, die mir am häufigsten gestellt werden, sortiert nach Anliegen. Wenn deine Frage offen bleibt, melde dich gern direkt. Der erste Kontakt ist unverbindlich.

00·Allgemein

Grundsätzliches zur Zusammenarbeit

In welcher Region arbeitest du?

Mein Büro ist in Friesoythe im Landkreis Cloppenburg. Dort begleite ich dich vor Ort. Alternativ komme ich zu dir ins Unternehmen, wenn du in der Region bist. Gerade fürs Coaching empfehle ich die persönliche Begegnung, weil Mimik, Gestik und die gemeinsame Präsenz im Raum wichtige Informationen liefern, auf die ich eingehen kann. Wenn eine Anfahrt nicht realisierbar ist, ist ein Termin auch online über Zoom oder Teams möglich.

Woher weiß ich, welches Angebot zu meiner Situation passt?

Das musst du nicht allein entscheiden. Wenn du unsicher bist, ob dein Anliegen eher ins Coaching, in eine Mediation oder zu einem Persönlichkeitsprofil gehört, klären wir das gemeinsam im unverbindlichen Erstkontakt. Zur groben Orientierung: Coaching passt, wenn du an deinen eigenen Fragen und Zielen arbeiten möchtest. Eine Mediation passt, wenn ein Konflikt zwischen mehreren Beteiligten festgefahren ist und alle Seiten an einer Lösung mitarbeiten wollen. Ein persolog®-Profil passt, wenn du dein eigenes Verhalten und deine Wirkung auf andere besser verstehen willst. Häufig zeigt sich die passende Form erst im Gespräch.

Was kostet die Zusammenarbeit?

Eine pauschale Zahl wäre wenig seriös, weil der Umfang von deinem Anliegen abhängt. Wie viele Stunden oder Termine sinnvoll sind, lässt sich erst einschätzen, wenn ich deine Situation kenne. Deshalb steht am Anfang immer ein unverbindlicher Erstkontakt, in dem wir dein Anliegen klären. Auf dieser Basis gebe ich dir eine ehrliche Einschätzung zum empfohlenen Umfang und zur Investition, bevor du dich entscheidest. So buchst du kein vorgefertigtes Paket, sondern zahlst nach dem tatsächlichen Aufwand.

01·Coaching

Business Coaching

Was ist der Unterschied zwischen Coaching und Therapie?

Coaching konzentriert sich auf die Zukunft und deine beruflichen sowie persönlichen Ziele, während Therapie oft Vergangenheitsbewältigung und die Behandlung psychischer Erkrankungen beinhaltet. Coaching ist lösungsorientiert und zielt darauf ab, deine vorhandenen Ressourcen zu aktivieren und neue Strategien zu entwickeln. Es setzt voraus, dass du grundsätzlich gesund und handlungsfähig bist.

Was ist der Unterschied zwischen Coaching und Beratung?

Bei einer klassischen Beratung gibt der Berater konkrete Lösungen und Handlungsempfehlungen vor. Im Coaching bin ich dein Sparrings- und Reflexionspartner: Ich stelle gezielte Fragen, hinterfrage deine Annahmen und fordere dich heraus, deine Situation aus neuen Perspektiven zu betrachten. So entwickelst du deine eigenen Lösungen, die wirklich zu dir passen und nachhaltig wirken.

Für wen ist Coaching geeignet?

Coaching eignet sich für alle, die einen Sparringspartner auf Augenhöhe suchen: Inhaber und Geschäftsführer, die ihr Unternehmen ohne eigene Personalabteilung führen, frisch beförderte und erfahrene Führungskräfte, Nachfolger in Familienunternehmen, Selbstständige und Privatpersonen, die vor wichtigen Entscheidungen stehen, Veränderungen gestalten möchten oder sich persönlich weiterentwickeln wollen. Voraussetzung ist die Bereitschaft zur Selbstreflexion und der Wunsch nach Veränderung.

Was passiert beim ersten Telefonat?

In einem ca. 15-minütigen Telefonat lernen wir uns kennen und du schilderst dein Anliegen. Gemeinsam klären wir, ob Coaching das richtige Mittel ist und welches Format zu deiner Situation passt. Das Telefonat ist unverbindlich.

Ist das Coaching vertraulich?

Absolut. Alles, was du mir im Coaching anvertraust, unterliegt der strengsten Vertraulichkeit. Ich gebe keine Informationen an Dritte weiter, auch nicht an deinen Arbeitgeber, selbst wenn dieser das Coaching bezahlt. Genauso kannst du als Privatperson direkt und auf eigene Rechnung kommen, ganz unabhängig von deinem Arbeitgeber. Diskretion ist die Grundlage jeder vertrauensvollen Coaching-Beziehung.

Kann ich Coaching für eine Führungskraft in meinem Unternehmen beauftragen?

Ja. Als Inhaber, Geschäftsführer oder Personalverantwortlicher kannst du Coaching für eine Mitarbeiterin oder eine frisch beförderte Führungskraft beauftragen. Wir klären vorab gemeinsam Anliegen und Rahmen. Die Inhalte der Sitzungen bleiben dabei strikt zwischen mir und der gecoachten Person, du als Auftraggeber erhältst keine inhaltlichen Details, nur den vereinbarten organisatorischen Rahmen. So bleibt das Coaching wirksam und vertrauensvoll.

Finden die Sitzungen online oder vor Ort statt?

Meine Empfehlung ist das Coaching vor Ort. Im persönlichen Gespräch nehme ich Mimik, Gestik und die Stimmung im Raum wahr und kann darauf eingehen, was online nur eingeschränkt möglich ist. Am besten eignet sich mein Büro in Friesoythe als ungestörter Rahmen, alternativ komme ich in dein Unternehmen. Wenn eine persönliche Begegnung nicht realisierbar ist, etwa wegen der Entfernung, ist ein Termin online über Zoom oder Teams ebenfalls möglich.

Wie flexibel sind die Termine?

Ich biete Termine bewusst auch abends und am Wochenende an, damit das Coaching deinen beruflichen Alltag nicht ausbremst. Gerade für Berufstätige ist das oft entscheidend. Den Zeitpunkt stimmen wir individuell ab.

Wie lange dauert ein Coaching-Prozess?

Das hängt von deinem Anliegen ab und lässt sich nicht pauschal festlegen. Manche Themen sind in einem einzelnen, intensiven Termin geklärt, andere brauchen mehrere Sitzungen mit etwas Abstand dazwischen, damit du Erkenntnisse im Alltag erproben kannst. Welcher Umfang sinnvoll ist, schätzen wir gemeinsam im Erstkontakt ein. Du legst dich nicht im Voraus auf eine feste Anzahl fest, sondern wir entscheiden Schritt für Schritt, was du wirklich brauchst.

Kann mein Arbeitgeber das Coaching bezahlen?

Ja, das ist möglich und in vielen Unternehmen üblich, gerade wenn es um die Entwicklung von Führungskräften geht. Sprich dazu mit deiner Personalabteilung oder deiner Führungskraft. Ich stelle dir eine ordnungsgemäße Rechnung aus, die du zur Erstattung einreichen kannst. An der Vertraulichkeit ändert eine Kostenübernahme nichts: Inhalte aus dem Coaching gebe ich auch dann nicht an den Arbeitgeber weiter.

Machst du dir Notizen oder Aufzeichnungen?

Während des Gesprächs mache ich mir keine inhaltlichen Notizen, sondern höre aufmerksam zu und frage bei Bedarf direkt nach. Die relevanten Gedanken entstehen ohnehin bei dir. Materialien, die in einer Sitzung entstehen, etwa am Flipchart oder auf Karten, nimmst du danach mit. Audio- oder Videoaufnahmen gibt es nicht. Alles, was du mir anvertraust, behandle ich streng vertraulich.

02·Mediation

Wirtschaftsmediation

Was ist der Unterschied zwischen Mediation und Coaching?

Im Coaching arbeite ich mit dir an deinen eigenen Themen und Zielen. In der Mediation begleite ich mehrere Parteien dabei, gemeinsam eine Lösung zu entwickeln, mit der alle gut leben können. Coaching ist Einzelarbeit, Mediation ist Konfliktklärung zwischen Beteiligten. Wenn du unsicher bist, was zu deiner Situation passt, klären wir das im unverbindlichen Telefonat.

Wann ist eine Mediation sinnvoll?

Mediation passt, wenn ein Konflikt zwischen mehreren Parteien festgefahren ist und beide Seiten grundsätzlich bereit sind, an einer tragfähigen Lösung zu arbeiten. Typische Felder: Konflikte zwischen Geschäftspartnern, Gesellschaftern oder Geschwistern in einer Firma, Spannungen zwischen Führungskräften, Konflikte rund um eine Unternehmensnachfolge oder festgefahrene Vertrags- und Kooperationssituationen.

Bist du als Mediator qualifiziert?

Ja. Ich bin zertifizierter Mediator nach der ZMediatAusbV, ausgebildet an der Steinbeis-Hochschule. Ich begleite die Gespräche allparteilich, strukturiert und vertraulich. Allparteilich heißt: Ich stehe auf keiner Seite, sondern sorge dafür, dass alle Beteiligten gehört werden und der Prozess fair verläuft.

Ist die Mediation vertraulich?

Ja. Als Mediator bin ich gesetzlich zur Verschwiegenheit verpflichtet. Damit auch alle Beteiligten vertraulich mit dem Besprochenen umgehen, vereinbaren wir das verbindlich in der Mediationsvereinbarung. So entsteht der geschützte Raum, in dem offen über den Konflikt gesprochen werden kann. Eng begrenzte gesetzliche Ausnahmen bleiben unberührt.

Was passiert, wenn keine Einigung zustande kommt?

Eine Mediation ist freiwillig und ergebnisoffen. Es gibt keine Garantie auf eine Einigung, und jede Partei darf den Prozess jederzeit beenden. Kommt keine gemeinsame Lösung zustande, hast du die Lage trotzdem strukturiert geklärt und weißt, woran es liegt. Der Weg zu anderen Verfahren, etwa vor Gericht, steht dir weiterhin offen.

Kann ich als Geschäftsführer eine Mediation für mein Team beauftragen?

Ja. Als Inhaber oder Geschäftsführer kannst du eine Mediation für einen Konflikt zwischen Mitarbeitern, im Team oder zwischen Führungskräften beauftragen. Du bringst die Beteiligten zusammen, ich führe das Gespräch allparteilich, also ohne für eine Seite Partei zu ergreifen. So klärt ihr den Konflikt, ohne dass du selbst zwischen den Stühlen sitzt.

Wie läuft eine Mediation ab?

Eine Mediation folgt einem klaren Phasenmodell. Am Anfang steht ein Vorgespräch, in dem wir klären, ob Mediation der richtige Weg ist. Anschließend lerne ich in Einzelgesprächen die Sicht jeder Seite kennen. In der gemeinsamen Mediation sammeln wir zunächst die Themen. Anschließend beleuchten wir die dahinterliegenden Interessen und Bedürfnisse, entwickeln gemeinsam Lösungsoptionen und halten am Ende eine tragfähige Vereinbarung fest. Ich strukturiere und leite diesen Prozess allparteilich, die inhaltliche Lösung erarbeiten die Beteiligten selbst.

Wie lange dauert eine Mediation?

Das hängt vom Konflikt ab, von der Zahl der Beteiligten und davon, wie viele Themen zu klären sind. Manche Konflikte sind in wenigen Sitzungen bearbeitet, komplexere brauchen mehr Zeit. Eine seriöse Schätzung gebe ich erst, wenn ich die Ausgangslage im Vorgespräch kenne. Da die Mediation freiwillig ist, bestimmen die Beteiligten das Tempo mit.

Wer trägt die Kosten der Mediation?

Wie die Kosten aufgeteilt werden, entscheiden die Beteiligten gemeinsam. Üblich ist eine hälftige Teilung, in Unternehmenskonflikten übernimmt sie häufig die Firma. Den Rahmen klären wir transparent im Vorgespräch, bevor die eigentliche Mediation beginnt, damit für alle von Anfang an Klarheit herrscht.

Kann eine Mediation auch online stattfinden?

Grundsätzlich ja. Bei Konflikten halte ich die persönliche Begegnung allerdings für besonders wertvoll, weil im Raum mehr spürbar ist als über den Bildschirm und ich als allparteilicher Begleiter feiner reagieren kann. Wenn die Beteiligten weit auseinander wohnen oder ein persönliches Treffen schwierig ist, sind einzelne Schritte oder die gesamte Mediation auch online möglich. Was sinnvoll ist, stimmen wir gemeinsam ab.

Worin unterscheidet sich Mediation von einem Gerichtsverfahren?

Vor Gericht entscheidet ein Richter, wer recht bekommt. Am Ende gibt es meist eine Seite, die verliert. In der Mediation entwickeln die Beteiligten ihre Lösung selbst, freiwillig und eigenverantwortlich. Das Ziel ist keine Entscheidung von außen, sondern eine Vereinbarung, mit der alle leben können. Das schont oft die Beziehung, etwa zwischen Geschäftspartnern oder in der Familie, und ist in der Regel schneller und vertraulicher. Andere Wege wie ein gerichtliches Verfahren bleiben dir ausdrücklich offen.

03·Persolog

persolog® Persönlichkeitsprofile

Was ist ein persolog®-Persönlichkeitsprofil?

Das persolog®-Persönlichkeitsmodell beschreibt anhand von vier Verhaltensdimensionen (Dominant, Initiativ, Stetig, Gewissenhaft), wie du in bestimmten Situationen bevorzugt handelst. Du füllst einen Fragebogen aus, und im Auswertungsgespräch ordnen wir die Ergebnisse gemeinsam ein. Es geht nicht um richtig oder falsch, sondern um ein klareres Bild deiner Verhaltenspräferenzen und deiner Wirkung auf andere.

Werde ich damit in eine Schublade gesteckt?

Nein. Das Profil beschreibt Präferenzen, keine festen Typen. Menschen verhalten sich je nach Situation unterschiedlich, und niemand besteht nur aus einer Dimension. Das Profil ist ein Ausgangspunkt für Reflexion und Gespräch, kein Etikett, das dich festlegt.

Für wen ist ein Persönlichkeitsprofil sinnvoll?

Für Einzelpersonen, die ihr eigenes Verhalten und ihre Wirkung auf andere besser verstehen wollen. Für Teams, die ihre Zusammenarbeit und Kommunikation verbessern möchten. Und für Führungskräfte, die unterschiedliche Persönlichkeiten gezielter ansprechen und entwickeln wollen.

Wie läuft die Arbeit mit dem Profil ab?

Du füllst vorab einen Fragebogen aus. Anschließend werten wir das Profil gemeinsam in einem Gespräch aus: Was bedeuten die Ergebnisse, wo erkennst du dich wieder, und was lässt sich daraus für deinen Alltag ableiten? Bei Teams kommt ein Workshop hinzu, in dem wir die Profile aufeinander beziehen.

Kann ich Persolog mit Coaching kombinieren?

Ja. Ein Profil eignet sich gut als Einstieg oder Vertiefung im Coaching, etwa wenn es um Kommunikation, Führung oder Zusammenarbeit geht. Ob ein eigenständiges Profil oder die Integration ins Coaching besser passt, klären wir im unverbindlichen Vorgespräch.

Wie lange dauert die Arbeit mit einem Profil?

Den Fragebogen füllst du vorab in etwa 15 bis 20 Minuten aus. Das gemeinsame Auswertungsgespräch dauert für ein Einzelprofil rund ein bis zwei Stunden, je nachdem, wie tief wir einsteigen. Bei einem Team-Workshop richtet sich die Dauer nach Gruppengröße und Zielsetzung. Den passenden Rahmen stimmen wir vorab ab.

Wie fundiert ist das persolog®-Modell?

Das persolog®-Modell baut auf dem etablierten DISG-Ansatz auf, der Verhalten in vier Grunddimensionen beschreibt, und wird vom Anbieter persolog kontinuierlich weiterentwickelt. Wichtig ist die richtige Einordnung: Ein solches Profil ist ein strukturiertes Reflexionswerkzeug, kein klinischer Test und keine feste Diagnose. Es fällt kein Urteil über dich, sondern bietet einen Ausgangspunkt, um über dein Verhalten und deine Wirkung ins Gespräch zu kommen. Darin unterscheidet es sich deutlich von den vielen kostenlosen Kurztests im Internet.

Was passiert mit meinen Profil-Daten?

Deine Angaben und dein Profil behandle ich vertraulich. Die Auswertung ist für dich bestimmt, und du entscheidest, mit wem du die Ergebnisse teilst. In einem Team-Kontext werden Profile nur so weit besprochen, wie alle Beteiligten damit einverstanden sind. Eine Weitergabe an Dritte ohne deine Zustimmung findet nicht statt. Details dazu findest du in meiner Datenschutzerklärung.

Eignet sich Persolog auch für ganze Teams?

Ja, im Team entfaltet das Modell oft seinen größten Nutzen. Wenn jeder die eigenen Präferenzen und die der Kolleginnen und Kollegen besser versteht, lassen sich Reibungen einordnen und die Zusammenarbeit gezielter gestalten. In einem Team-Workshop werten wir die Einzelprofile aus und beziehen sie aufeinander: Wo ergänzt ihr euch, wo entstehen typische Missverständnisse, und wie geht ihr konstruktiv damit um? Das Ziel ist nicht, Menschen zu etikettieren, sondern Verständnis füreinander zu schaffen.

04·Supervision

Supervision für Rolle und Team

Was ist der Unterschied zwischen Coaching und Supervision?

Coaching ist Einzelarbeit. Es klärt, wo eine Person hin will, und arbeitet auf ein konkretes Ziel hin. Supervision arbeitet entweder mit einem Team an der gemeinsamen Praxis oder mit einem Mediator an konkreten Fällen. Wenn du als einzelne Führungskraft deine Rolle reflektieren möchtest, ist Coaching das passende Format. Wenn ein Team gemeinsam an seiner Arbeit arbeiten möchte oder ein Mediator Fallsupervision braucht, dann Supervision.

Für wen ist Supervision sinnvoll?

Für Teams und Abteilungen, die ihre gemeinsame Arbeit, Rollenklärung und Dynamiken strukturiert reflektieren möchten. Und für Mediatoren in oder nach der Zertifizierung, die nach den Vorgaben der ZMediatAusbV Einzelsupervisionen mit Bescheinigung nachweisen müssen. Für einzelne Führungskräfte, die ihre Rolle reflektieren möchten, ist Coaching das passende Format.

Du bietest Fallsupervision für Mediatoren mit Bescheinigung an. Wie läuft das ab?

Du reflektierst mit mir einen konkreten, von dir geführten Mediationsfall. Im Anschluss stelle ich dir die Bescheinigung aus, die du für deine Zertifizierung nach der ZMediatAusbV brauchst. Die Bescheinigung enthält die Reflexion der Konfliktlinien, die methodischen und prozessualen Fragestellungen sowie die Reflexion deiner Haltung als Mediator.

Bist du als Supervisor qualifiziert?

Ja. Ich bin zertifizierter Supervisor (Certificate of Advanced Studies, Steinbeis-Hochschule, IKOME) mit einem 450-Stunden-Curriculum (mediationsanalog und systemisch orientiert). Zusätzlich bin ich zertifizierter Mediator (Steinbeis) und Senior Business Coach (Hochschule Wismar) mit dem Modul „Supervision als Qualitätssicherungsinstrument". Ich bin nicht Mitglied der DGSv. Für institutionelle Rahmen, die ausdrücklich eine DGSv-zertifizierte Supervision verlangen, bin ich daher der falsche Ansprechpartner. Für alle anderen Kontexte trägt meine Qualifikation.

Ist die Supervision vertraulich?

Ja. Bei Teamsupervision wird vor Beginn ein Dreieckskontrakt mit deiner Organisation geschlossen, der regelt, was an den Auftraggeber zurückgemeldet wird. Standard ist die Rückmeldung allgemeiner Prozessberichte ohne Inhalt und ohne Personenbezug. Inhalte einzelner Sitzungen werden nicht weitergegeben, es sei denn, alle Beteiligten stimmen ausdrücklich und schriftlich zu. Bei Fallsupervision für Mediatoren gilt: alles, was du mir anvertraust, bleibt vertraulich.

Wer beauftragt eine Teamsupervision?

In der Regel die Leitung oder der Träger, also Geschäftsführung, Einrichtungs-, Bereichs- oder Teamleitung. Du als Verantwortliche beauftragst die Supervision für dein Team. Wir schließen einen Dreieckskontrakt zwischen Organisation, Team und mir, der Rollen, Ziele und Vertraulichkeit klärt. Das Team nimmt teil, die Inhalte bleiben vertraulich, du erhältst nur allgemeine Prozessberichte ohne Personenbezug. In vielen sozialen Feldern ist regelmäßige Supervision fachlicher Standard und in Leistungsvereinbarungen vorgesehen.

05·Seminare & Trainings

Seminare und Trainings

Als Abendseminar sind die Themen jetzt buchbar, werktags am Abend oder am Wochenende. Ganztägige Tagesseminare biete ich derzeit am Wochenende an, werktags ab 2027. Schreib mir gern, welches Thema und welches Format für dich passt.

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