Ich habe bewusst ein breites Portfolio aufgebaut. Ich habe meine Ausbildungen gemacht, geschaut, wo die Synergien liegen, und überlegt, wie ich Unternehmen breit helfen kann, ohne meine Kernarbeit zu verwässern. Möglich ist das, weil ich überall mit derselben Haltung arbeite. Alles, was ich lerne, kann ich in jedem Bereich nutzen. Bessere Fragen zu stellen, neutral zu bleiben, reflexiv zu denken: Das zahlt auf alle fünf Formate ein.
Im Coaching, in der Mediation und in der Supervision gebe ich keine Antworten, sondern stelle Fragen. Die Verantwortung für die Lösung bleibt bei meinem Gegenüber. Was sich ändert, ist nur das Setting. Im Coaching begleite ich einen einzelnen Menschen. In der Mediation mehrere Konfliktparteien. In der Supervision reflektieren wir konkrete Fälle aus dem Berufsalltag, etwa eine Situation, die überfordert hat, um beim nächsten Mal sicherer zu reagieren.
In persolog-Profilen und in Seminaren bringe ich zusätzlich Wissen und Werkzeuge ein. Aber auch hier tue ich nicht so, als hätte ich die fertigen Antworten. In Seminaren gibt es eine Struktur, an der wir uns langhangeln, doch innerhalb dieser Struktur arbeite ich reflexiv: Was ist das Ziel, welche Ressourcen sind da, welche Lösung passt zu genau diesem Team? persolog ist dabei keine eigene Schublade, sondern eine Methode, die in die anderen Formate hineinwirkt. Im Coaching hilft ein Profil, Führungs- und Kommunikationssituationen besser zu verstehen. In der Mediation kann es den Parteien zeigen, warum sie immer wieder aneinandergeraten. Und in einem Unternehmen entsteht eine gemeinsame Sprache für Führung und Zusammenarbeit.
Genau diese Nähe ist der Vorteil. Was ich im Coaching über wiederkehrende Konflikte höre, macht meine Fragen in der Mediation schärfer. Was mir in der Supervision begegnet, fließt zurück ins Coaching. Deshalb sind das keine fünf unabhängigen Produkte nebeneinander. Es sind fünf Formate, die nah beieinanderliegen und voneinander profitieren. Die Haltung bleibt dieselbe. Der Anlass entscheidet, welches Format passt.