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Supervision · Teamarbeit und Mediator-Praxis

Wenn das Team mehr braucht als das nächste Meeting.

Supervision ist der strukturierte Reflexionsraum für Teams und für Mediatoren. Im Team klären wir Dynamiken, Rollen und Konflikte, die sich im Tagesgeschäft nicht lösen lassen. Wer sich als Mediator nach dem Mediationsgesetz zertifizieren lassen will, braucht dafür supervidierte Fälle: Wir reflektieren deine konkreten Mediationsfälle, und ich stelle die Bescheinigung nach der ZMediatAusbV aus. Für die persönliche Rollenreflexion einer einzelnen Führungskraft ist Coaching das passendere Format.
Qualifikation
Zertifizierter Supervisor (CAS, Steinbeis-Hochschule, 450 Std.)
Hintergrund
Zertifizierter Mediator und Senior Business Coach
Setting
Im Team vor Ort oder online, für Mediatoren auch 1:1

Wann Supervision weiterhilft

Manche Fragen brauchen einen geschützten Raum zur Reflexion.

Teamdynamik

In deinem Team gibt es Dynamiken, die sich nicht im Tagesgeschäft klären lassen. Rollen, Aufgaben oder Konflikte brauchen einen strukturierten Raum, um sie miteinander zu betrachten.

Rollenklärung im Team

Wachstum, Umstrukturierung oder eine neue Führung haben Rollen verschoben. Wer ist wofür zuständig, wer entscheidet wann, wo reiben sich Verantwortlichkeiten? Das braucht Zeit zum Klären, jenseits der nächsten Aufgabe.

Belastung im Helfen

Dein Team arbeitet mit Menschen, in Pflege, Pädagogik, Sozialarbeit oder Beratung. Die Arbeit wirkt nach. Supervision schafft den geschützten Raum, in dem das Team das gemeinsam reflektieren kann.

Mediator-Zertifizierung

Du bist Mediator oder in der Mediationsausbildung und brauchst Einzelsupervisionen mit Bescheinigung nach der ZMediatAusbV. Du willst deine Fälle ernsthaft reflektieren statt eine Pflichtübung abzuhaken.

Was Supervision ist

Supervision arbeitet an der gemeinsamen Praxis.

Was Supervision nicht ist

  • Keine Therapie

    Supervision behandelt keine psychischen Erkrankungen und ersetzt keine therapeutische Begleitung. Sie reflektiert die berufliche Praxis, nicht die Person als Privatperson.

  • Kein Einzel-Coaching

    Für die persönliche Reflexion einer einzelnen Führungskraft ist Coaching das passende Format. Supervision setzt am Team oder an der konkreten Fallarbeit von Mediatoren an, nicht an der Einzel-Entwicklung.

  • Keine Beratung

    Ich gebe keine Lösungen für die fachlichen Fragen des Teams oder des Mediators vor. Stattdessen schaffe ich den Raum, in dem eigene Antworten entstehen, und biete Hypothesen an, mit denen weitergearbeitet werden kann.

  • Keine Pflichtübung

    Für Mediator-Fallsupervision nach ZMediatAusbV: Die Bescheinigung entsteht aus echter Reflexion, nicht aus formalem Abhaken. Sonst trägt sie nicht.

Was Supervision leistet

  • Rollenklarheit im Team

    Wer ist wofür zuständig, wer entscheidet wann, welche Erwartungen liegen zwischen den Zeilen? Das Team bekommt Sprache und Klarheit für seine eigene Struktur.

  • Fallarbeit

    Konkrete Situationen aus der Team-Praxis oder aus der Mediations-Arbeit werden strukturiert reflektiert: was ist passiert, welche Hypothesen gibt es, was nehmen wir mit für die nächste vergleichbare Situation.

  • Bescheinigung für Mediatoren

    Für Mediatoren in oder nach der Zertifizierung stelle ich nach jeder Fallsupervision die Bescheinigung aus, die für die Zertifizierung nach der ZMediatAusbV erforderlich ist. Inhaltlich tragfähig, im bewährten Stil.

  • Geschützter Raum

    Vertraulichkeit, Anonymisierung von Drittpersonen und bei Teamsupervision ein klarer Dreieckskontrakt mit deiner Organisation. Damit offen reflektiert werden kann.

Ergebnis

Was sich verändert, wenn das Team einen geschützten Raum zur Reflexion bekommt.

Vor der Supervision

  • Dynamiken im Team lassen sich im Tagesgeschäft nicht klären
  • Es ist unklar, wer wofür zuständig ist und wer wann entscheidet
  • Erwartungen liegen zwischen den Zeilen und werden nicht ausgesprochen
  • Belastende Situationen aus der Arbeit mit Menschen wirken nach und bleiben unbesprochen
  • Dieselben Muster wiederholen sich, ohne dass das Team einen Hebel sieht
  • Als Mediator reflektierst du deine Fälle bisher eher nebenbei als strukturiert

Nach der Supervision

  • Das Team hat einen festen Ort, an dem es seine gemeinsame Arbeit betrachten kann
  • Mehr Klarheit über Rollen, Zuständigkeiten und Entscheidungswege im Team
  • Eine gemeinsame Sprache für Erwartungen, die vorher unausgesprochen blieben
  • Raum, um Belastendes aus der Arbeit mit Menschen gemeinsam einzuordnen
  • Eigene Hypothesen, was sich wiederholt, und was das Team beim nächsten Mal anders angehen kann
  • Als Mediator eine ernsthaft reflektierte Fallpraxis, aus der heraus die Bescheinigung nach der ZMediatAusbV entsteht

Frag dich, woran dein Team gerade nicht weiterkommt, weil zwischen all den Aufgaben einfach kein Raum bleibt, gemeinsam darauf zu schauen. Und was es bedeuten würde, diesen Raum zu haben.

Formate

Zwei Wege, je nach Anliegen.

Teamsupervision

Für Teams und Abteilungen im B2B-Auftrag. Reflexion gemeinsamer Arbeit, Teamdynamiken und Rollenklärung. Üblich 90 bis 180 Minuten je Sitzung, monatlich bis quartalsweise. Mit einem klaren Dreieckskontrakt zwischen deiner Organisation, dem Team und mir.

Fallsupervision für Mediatoren

Für zertifizierte und in Zertifizierung befindliche Mediatoren. Reflexion eines konkreten, von dir geführten Mediationsfalls im 1:1-Setting. Im Anschluss erhältst du die Bescheinigung, die du für deine Zertifizierung nach der ZMediatAusbV brauchst.

Häufige Fragen

Was du über Supervision noch wissen willst.

Coaching ist Einzelarbeit. Es klärt, wo eine Person hin will, und arbeitet auf ein konkretes Ziel hin. Supervision arbeitet entweder mit einem Team an der gemeinsamen Praxis oder mit einem Mediator an konkreten Fällen. Wenn du als einzelne Führungskraft deine Rolle reflektieren möchtest, ist Coaching das passende Format. Wenn ein Team gemeinsam an seiner Arbeit arbeiten möchte oder ein Mediator Fallsupervision braucht, dann Supervision.

Für Teams und Abteilungen, die ihre gemeinsame Arbeit, Rollenklärung und Dynamiken strukturiert reflektieren möchten. Und für Mediatoren in oder nach der Zertifizierung, die nach den Vorgaben der ZMediatAusbV Einzelsupervisionen mit Bescheinigung nachweisen müssen. Für einzelne Führungskräfte, die ihre Rolle reflektieren möchten, ist Coaching das passende Format.

Du reflektierst mit mir einen konkreten, von dir geführten Mediationsfall. Im Anschluss stelle ich dir die Bescheinigung aus, die du für deine Zertifizierung nach der ZMediatAusbV brauchst. Die Bescheinigung enthält die Reflexion der Konfliktlinien, die methodischen und prozessualen Fragestellungen sowie die Reflexion deiner Haltung als Mediator.

Ja. Ich bin zertifizierter Supervisor (Certificate of Advanced Studies, Steinbeis-Hochschule, IKOME) mit einem 450-Stunden-Curriculum (mediationsanalog und systemisch orientiert). Zusätzlich bin ich zertifizierter Mediator (Steinbeis) und Senior Business Coach (Hochschule Wismar) mit dem Modul „Supervision als Qualitätssicherungsinstrument". Ich bin nicht Mitglied der DGSv. Für institutionelle Rahmen, die ausdrücklich eine DGSv-zertifizierte Supervision verlangen, bin ich daher der falsche Ansprechpartner. Für alle anderen Kontexte trägt meine Qualifikation.

Ja. Bei Teamsupervision wird vor Beginn ein Dreieckskontrakt mit deiner Organisation geschlossen, der regelt, was an den Auftraggeber zurückgemeldet wird. Standard ist die Rückmeldung allgemeiner Prozessberichte ohne Inhalt und ohne Personenbezug. Inhalte einzelner Sitzungen werden nicht weitergegeben, es sei denn, alle Beteiligten stimmen ausdrücklich und schriftlich zu. Bei Fallsupervision für Mediatoren gilt: alles, was du mir anvertraust, bleibt vertraulich.

In der Regel die Leitung oder der Träger, also Geschäftsführung, Einrichtungs-, Bereichs- oder Teamleitung. Du als Verantwortliche beauftragst die Supervision für dein Team. Wir schließen einen Dreieckskontrakt zwischen Organisation, Team und mir, der Rollen, Ziele und Vertraulichkeit klärt. Das Team nimmt teil, die Inhalte bleiben vertraulich, du erhältst nur allgemeine Prozessberichte ohne Personenbezug. In vielen sozialen Feldern ist regelmäßige Supervision fachlicher Standard und in Leistungsvereinbarungen vorgesehen.

Im Zusammenhang

Supervision schärft die eigene Rolle. Coaching und Mediation profitieren davon.

In der Supervision reflektieren wir konkrete Fälle aus dem Berufsalltag, etwa eine Situation, die überfordert hat, um beim nächsten Mal sicherer zu reagieren. Geht es um die eigene Klärung, Entscheidung oder Veränderung, ist Coaching das Format, aus dem meine Arbeit gewachsen ist. Bei einem konkreten Konflikt zwischen Parteien ist Mediation der saubere Rahmen, und mit persolog-Profilen wird Verhalten im Team greifbar. Die Haltung ist überall dieselbe. Was sich ändert, ist nur das Setting.

Mehr zur Verbindung der fünf Formate

Wer typischerweise anfragt

Teams, die ihre Arbeit bewusst reflektieren.

Mittelstand und Familienunternehmen

Teams und Abteilungen, die ihre Zusammenarbeit regelmäßig reflektieren wollen, bevor Reibung zum Konflikt wird.

Verwaltung und kommunale Betriebe

Teams in Verwaltungen, Eigenbetrieben und kommunalen Gesellschaften, die einen geschützten Raum für Rollen, Schnittstellen und Personalrat-Themen brauchen.

Sozialwirtschaft

Träger und Einrichtungsleitungen in Pflege, Jugendhilfe, Eingliederungshilfe und Kita, die regelmäßige Team-Supervision für ihre Fachkräfte einkaufen, oft als fachlicher Standard in Leistungsvereinbarungen.

Zertifizierte Mediatoren

Mediatoren in oder nach der ZMediatAusbV-Zertifizierung, die einen geführten Fall im 1:1 reflektieren und die Bescheinigung benötigen.

Nächster Schritt

Klingt nach deinem Anliegen? Sprechen wir.

Kostenlos und unverbindlich kennenlernen.

Ca. 15 Minuten. Wir klären gemeinsam, ob Teamsupervision für deine Organisation oder Fallsupervision für deine Mediator-Zertifizierung das richtige Format ist.

Lieber telefonisch? +49 176 75 75 04 16

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Häufige Fragen