Teamdynamik
In Ihrem Team gibt es Dynamiken, die sich nicht im Tagesgeschäft klären lassen. Rollen, Aufgaben oder Konflikte brauchen einen strukturierten Raum, um sie miteinander zu betrachten.
Supervision · Teamarbeit und Mediator-Praxis
Wann Supervision weiterhilft
Teamdynamik
In Ihrem Team gibt es Dynamiken, die sich nicht im Tagesgeschäft klären lassen. Rollen, Aufgaben oder Konflikte brauchen einen strukturierten Raum, um sie miteinander zu betrachten.
Rollenklärung im Team
Wachstum, Umstrukturierung oder eine neue Führung haben Rollen verschoben. Wer ist wofür zuständig, wer entscheidet wann, wo reiben sich Verantwortlichkeiten? Das braucht Zeit zum Klären, jenseits der nächsten Aufgabe.
Belastung im Helfen
Ihr Team arbeitet mit Menschen, in Pflege, Pädagogik, Sozialarbeit oder Beratung. Die Arbeit wirkt nach. Supervision schafft den geschützten Raum, in dem das Team das gemeinsam reflektieren kann.
Mediator-Zertifizierung
Sie sind Mediator und brauchen Einzelsupervisionen mit Bescheinigung nach der ZMediatAusbV. Sie wollen Ihre Fälle ernsthaft reflektieren statt eine Pflichtübung abhaken.
Was Supervision ist
Keine Therapie
Supervision behandelt keine psychischen Erkrankungen und ersetzt keine therapeutische Begleitung. Sie reflektiert die berufliche Praxis, nicht die Person als Privatperson.
Kein Einzel-Coaching
Für die persönliche Reflexion einer einzelnen Führungskraft ist Coaching das passende Format. Supervision setzt am Team oder an der konkreten Fallarbeit von Mediatoren an, nicht an der Einzel-Entwicklung.
Keine Beratung
Ich gebe keine Lösungen für die fachlichen Fragen des Teams oder des Mediators vor. Stattdessen schaffe ich den Raum, in dem eigene Antworten entstehen, und biete Hypothesen an, mit denen weitergearbeitet werden kann.
Keine Pflichtübung
Für Mediator-Fallsupervision nach ZMediatAusbV: Die Bescheinigung entsteht aus echter Reflexion, nicht aus formalem Abhaken. Sonst trägt sie nicht.
Rollenklarheit im Team
Wer ist wofür zuständig, wer entscheidet wann, welche Erwartungen liegen zwischen den Zeilen? Das Team bekommt Sprache und Klarheit für seine eigene Struktur.
Fallarbeit
Konkrete Situationen aus der Team-Praxis oder aus der Mediations-Arbeit werden strukturiert reflektiert: was ist passiert, welche Hypothesen gibt es, was nehmen wir mit für die nächste vergleichbare Situation.
Bescheinigung für Mediatoren
Für zertifizierte Mediatoren stelle ich nach jeder Fallsupervision die für die Zertifizierung nach ZMediatAusbV erforderliche Bescheinigung aus. Inhaltlich tragfähig, im bewährten Stil.
Geschützter Raum
Vertraulichkeit, Anonymisierung von Drittpersonen und bei Teamsupervision ein klarer Dreieckskontrakt mit Ihrer Organisation. Damit offen reflektiert werden kann.
Formate
Teamsupervision
Für Teams und Abteilungen im B2B-Auftrag. Reflexion gemeinsamer Arbeit, Teamdynamiken und Rollenklärung. Üblich 90 bis 180 Minuten je Sitzung, monatlich bis quartalsweise. Mit einem klaren Dreieckskontrakt zwischen Ihrer Organisation, dem Team und mir.
Fallsupervision für Mediatoren
Für zertifizierte und in Zertifizierung befindliche Mediatoren. Reflexion eines konkreten, von Ihnen geführten Mediationsfalls im 1:1-Setting. Im Anschluss erhalten Sie die Bescheinigung, die Sie für Ihre Zertifizierung nach der ZMediatAusbV brauchen. Im regionalen Markt selten besetzt.
Häufige Fragen
Coaching ist Einzelarbeit. Es klärt, wo eine Person hin will, und arbeitet auf ein konkretes Ziel hin. Supervision arbeitet entweder mit einem Team an der gemeinsamen Praxis oder mit einem Mediator an konkreten Fällen. Wenn Sie als einzelne Führungskraft Ihre Rolle reflektieren möchten, ist Coaching das passende Format. Wenn ein Team gemeinsam an seiner Arbeit arbeiten möchte oder ein Mediator Fallsupervision braucht, dann Supervision.
Für Teams und Abteilungen, die ihre gemeinsame Arbeit, Rollenklärung und Dynamiken strukturiert reflektieren möchten. Und für zertifizierte Mediatoren, die nach den Vorgaben der ZMediatAusbV regelmäßig Einzelsupervisionen mit Bescheinigung brauchen. Für einzelne Führungskräfte, die ihre Rolle reflektieren möchten, ist Coaching das passende Format.
Sie reflektieren mit mir einen konkreten, von Ihnen geführten Mediationsfall. Im Anschluss stelle ich Ihnen die Bescheinigung aus, die Sie für Ihre Zertifizierung nach der ZMediatAusbV brauchen. Die Bescheinigung enthält die Reflexion der Konfliktlinien, die methodischen und prozessualen Fragestellungen sowie die Reflexion Ihrer Haltung als Mediator. Im regionalen Markt ist dieses spezielle Format selten besetzt.
Ja. Ich bin zertifizierter Supervisor (Certificate of Advanced Studies, Steinbeis-Hochschule, IKOME) mit einem 450-Stunden-Curriculum (mediationsanalog und systemisch orientiert). Zusätzlich bin ich zertifizierter Mediator (Steinbeis) und Senior Business Coach (Hochschule Wismar) mit dem Modul „Supervision als Qualitätssicherungsinstrument". Ich bin nicht Mitglied der DGSv. Für institutionelle Rahmen, die ausdrücklich eine DGSv-zertifizierte Supervision verlangen, bin ich daher der falsche Ansprechpartner. Für alle anderen Kontexte trägt meine Qualifikation.
Ja. Bei Teamsupervision wird vor Beginn ein Dreieckskontrakt mit Ihrer Organisation geschlossen, der regelt, was an den Auftraggeber zurückgemeldet wird. Standard ist die Rückmeldung allgemeiner Prozessberichte ohne Inhalt und ohne Personenbezug. Inhalte einzelner Sitzungen werden nicht weitergegeben, es sei denn, alle Beteiligten stimmen ausdrücklich und schriftlich zu. Bei Fallsupervision für Mediatoren gilt: alles, was Sie mir anvertrauen, bleibt vertraulich.
Kostenloses Vorgespräch zur Klärung.
Ca. 15 bis 20 Minuten, unverbindlich. Wir klären gemeinsam, ob Teamsupervision für Ihre Organisation oder Fallsupervision für Ihre Mediator-Zertifizierung das richtige Format ist.